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Testergebnis: armedangels Produkte vom Biobaumwoll-Skandal nicht betroffen

Am 22. Januar 2010 wurde hier auf dem Grüne Mode Magazin im Beitrag „Betrug am Verbraucher mit gentechnisch veränderter Biobaumwolle“ auf den in der Financial Times Deutschland erschienenen Artikel zum Organic Cotton Skandal hingewisen. Die FTD hatte aufgedeckt, dass erhebliche Mengen gentechnisch veränderter Baumwolle aus Indien als Biobaumwolle verkauft wurden und diese über Beteiligung zahlreicher Dörfer und den Zertifizierer Raj Eco Farm in Indien, Ecocert in Frankreich sowie Control Union in den Niederlanden auch in Kleidungsstücken von H&M, C&A und Tchibo verarbeitet wurde. Da die angeprangerten Zertifizierer Ecocert und Control Union einen sehr großen Teil des ökologischen Baumwollanbaus prüfen, konnten die Macher des Social Fashion Labels armedangels bisher ebenfals nicht ausschließen, von dem Skandal betroffen zu sein.

Darauf kündigte man im „Statement von armedangels zum Organic Cotton Skandal“ an, dass unabhängige, renommierte Prüfinstitute beauftragt würden, Proben der von ihnen verwendeten Baumwolle, Garne und auch der fertigen T-Shirts zu entnehmen, um diese auf genverändertes Material zu prüfen. Faktoren wie Verunreinigungen, Chemie, Kontamination beim Transport (Anflug von anderen Feldern oder auch anderen Erzeugnissen wie Soja, Raps etc.) können die Aussagekraft der Ergebnisse in Frage stellen. Daher ist es bei Baumwollfasern, (gefärbten) Garnen oder Textilien nicht einfach, aussagekräftige Informationen zu erhalten. Die verlässlichsten Ergebnisse hätte die Prüfung des Saatguts erzielt, bedauerlicherweise liegt es laut armedangels aber nicht vor. Im Rahmen seiner Möglichkeiten hat armedangels bis zum heutigen Zeitpunkt somit alles getan, um für erste Transparenz zu sorgen – und das mit gutem Ergebnis:

Bei der Überprüfung der einzelnen Materialproben konnte in keinem Fall genmanipulierte Baumwolle nachgewiesen werden, sodass bestätigt ist, dass die armedangels Produkte aus 100% sauberer Biobaumwolle produziert wurden.

Anton Jurina, Mit-Gründer von armedangels, zeigt sich erleichtert: „Wir sind froh, dass wir nicht von dem Skandal betroffen sind. Uns hat dieser Vorfall sehr verunsichert und auch wütend gemacht, deshalb ist es uns künftig noch wichtiger absolut sichergehen zu können, dass bei der Herstellung unserer Kollektionen keinerlei genveränderte Baumwolle verarbeitet wird.“ Ergänzt wird dieses Versprechen von seinem Geschäftspartner Martin Höfeler: „Um dies komplett ausschließen zu können, möchten wir z.B. erreichen, dass die Zertifizierer unserer Baumwollplantagen das Saatgut regelmäßiger und verstärkter prüfen.“

Mehr zur Philosophie, den Hintergründen und den Produkten von armedangels sowie nachhaltige Produkte anderer Marken finden Sie auf www.armedangels.de

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