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Die Falle beim Anbau von konventioneller Baumwolle

In Indien wird Baumwolle auch als „Weisses Gold“ bezeichnet, denn es bringt mehr Geld ein als der Anbau von Reis oder Gemüse. Allerdings tappen viele Bauern, Anan aus dem südlichen Indien, in einen Teufelskreis, den der konventionelle Anbau mit dem massiven Einsatz von Pestiziden mit sich bringt. Denn inzwischen sind viele Insekten längst gegen die Gifte immun, doch die einfachen Bauern denken häufig, dass einfach eine größere Menge der Pestizide hilft. Dabei landen die giftigen Pestizide nicht nur auf den Baumwollpflanzen und der Erde, sondern auch auf den nahegelegenen Kornfeldern und natürlich auf der Haut der Bauern. Zudem trägt fast keiner eine Schutzmaske, so dass die giftigen Dämpfe auch in die Atemwege gelangen. Anan, der Bauer aus dem Film fühlt sich deshalb stetig so krank, dass er nicht einmal mehr das Bedürfnis nach Essen hat.

In Indien werden weiterhin auch Insektizide und Pestizide verkauft, die in Europa längst verboten sind, da sie z.B. Krebs auslösen können und hoch giftig sind. Firmen wie Novartis, Dupont und Bayer verkaufen diese Produkte trotz des Wissens um ihre Gefährlichkeit. Und da die Bauern aufgrund der resistenten Insekten immer neuere und aggressivere Mittel brauchen, verschulden sich viele bei den Händlern der Pestizide. Sie können sich keine Ernteausfälle leisten und sprühen daher immer mehr, immer neuere und immer aggressivere Pestizide. Als letzten Ausweg aus diesem Teufelskreis nahmen sich im letzten Jahr mehr als 700 Bauern das Leben – viele tranken dazu die giftigen Pestizide!

Wer den Film gesehen hat, der begreift, dass der Kauf von Kleidung aus Biobaumwolle nicht nur unsere Umwelt schützt, sondern auch die einzige Möglichkeit ist, den Teufelskreis der armen Bauern durch den Anbau von konventioneller Baumwolle zu durchbrechen. Nur wenn sich der Anbau von Biobaumwolle immer weiter durchsetzt, wird das dreckige Geschäft mit den Pestiziden zurückgedrängt.

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