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Neues Online-Portal informiert: Grüne Modelabels und Siegel bei Arbeitsrechten oftmals Mogelpackung

Wenn morgen, am 17. Januar 2012, in der deutschen Hauptstadt Berlin wieder für sechs Tage die Pforten zur Berlin Fashion Week, der Bread & Butter und Premium geöffnet werden, dann werden zunehmend Produkte und Labels mit dem Begriff „Grüne Mode“ geschmückt. Denn immer mehr Konsumenten legen Wert darauf, dass die Kleidungsstücke die sie kaufen und tragen möglichst umweltfreundlich und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden. Wie allerdings eine heute veröffentlichte Untersuchung der Christlichen Initiative Romero (CIR) zeigt, herrscht besonders in Punkto Soziales oft noch dringender Lern- und Handlungsbedarf seitens der Modelabels.

Screenshot Gruenemode.org

Um Verbrauchern, die möglichst unabhängig und gut informiert werden wollen, einen Überblick zu verschaffen, hat die Trägerorganisation der Kampagne für Saubere Kleidung so bedeutende Eco-Modemarken wie Kuyichi und Hess Natur unter die Lupe genommen. Schließlich legen diese laut eigener Aussage einen besonders hohen Wert auf die soziale und ökologisch faire Produktion ihrer Mode. Außerdem hat CIR auch Siegel und Zertifikate auf dem Modemarkt, darunter Oeko-Tex und Fair Wear Foundation, hinsichtlich ihrer Kriterien und Glaubwürdigkeit untersucht. Ab sofort sind die Ergebnisse auf dem neuen Online-Portal gruenemode.org (hat nichts mit der Webseite www.gruenemode.com zu tun) nachzulesen.

„Die Mehrheit der befragten Unternehmen gibt an, alle wichtigen Sozialstandards in der Herstellung ihrer Produktlinien einzuhalten. Problematisch ist jedoch, dass nur die wenigsten Unternehmen die Einhaltung auch unabhängig überprüfen lassen““, bringt Sandra Dusch Silva von der Christlichen Initiative Romero eines der größten Mängel der Modebranche auf den Punkt. Gewerkschaftliches Engagement sowie die Zahlung existenzsichernder Löhne sind dadurch in den Textilfabriken meist nicht gegeben. „Ernüchternd ist auch, dass mit wenigen Ausnahmen die sozialen und ökologischen Anforderungen der Anbieter hinter etablierte internationale Standards zurückfallen“, so die Referentin der CIR weiter.

Doch das neue Online-Portal mit Einkaufsführer stellt auch Labels wie das deutsche Unternehmen Zündstoff vor, das sowohl ökologisch als auch sozial faire Mode verkauft – und dies garantiert: Zündstoff verpflichtet sich mit dem Kodex der unabhängigen Multi-Stakeholder-Initiative Fair Wear Foundation einem der weitestreichenden Verhaltenskodizes auf dem Markt.

Weitere Informationen unter www.gruenemode.org

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