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Cotton made in Africa unterstützt Frauenkooperativen in Côte d’Ivoire

Die Cotton made in Africa (CmiA) Initiative der Aid by Trade Foundation unterstützt 25 Frauenkooperativen im Norden der Elfenbeinküste. In Kooperation mit der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) sowie der Baumwollgesellschaft Ivoire Coton sollen bis zum Ende diesen Jahres 1.250 Frauen und 12.500 Angehörige von einer finanziellen Starthilfe profitieren, die den Frauen den Schritt in die wirtschaftliche Unabhängigkeit ermöglicht. Angestoßen wurde das Projekt von einer Social Media-Aktion des Modeunternehmens C&A.

Baumwollbäuerinnen in Subsahara
Foto: Cotton made in Africa (CmiA) / Aid by Trade Foundation

Die in weiten Teilen Afrikas vorherrschenden patriarchalischen Gesellschaftsstrukturen beschränken Frauen vor allem auf das Kümmern um den Nachwuchs sowie die Versorgung Versorgung der Familie mit Nahrungsmitteln. Zum Erreichen von etwas mehr finanzieller Unabhängigkeit und Selbstständigkeit organisieren sich viele ivorische Frauen in Kooperativen. In Gruppen von 50 bis 100 Mitgliedern bauen sie Gemüse und Reis an, züchten Tiere und verkaufen ihre Produkte auf dem Markt. Dieses Einkommen macht sie wirtschaftlich unabhängig und trägt maßgeblich dazu bei, dass ihre Familien nicht hungern müssen.

Mit dem Sozialprojekt knüpft Cotton made in Africa ganz bewusst an diese lokalen Strukturen an. Um die Rolle der Frauen zu stärken, erhalten 25 Frauenkooperativen in der Region Boundiali, im Norden Côte d’Ivoires, einen finanziellen Zuschuss. „Wir werden damit weitere Arbeitsgeräte, hochwertiges Saatgut und – nach Bedarf – auch Düngemittel kaufen sowie Komposterde produzieren“, erklärt Karidja Thomas, Vorsitzende der Kooperative Djiguiya Kabada. Da es den Frauen oft an betriebswirtschaftlichem Wissen mangelt, lernen sie in Schulungen, wie man ein Unternehmen gut organisiert und erfolgreiche Verhandlungen führt. Aktuell verdienen Frauen, die einer Kooperative angehören, rund 77 Euro im Jahr. Dank des Projektes sollen zukünftig weitere 45 bis 70 Euro pro Jahr hinzukommen. Dieser Mehrverdienst trägt dazu bei, die Lebensbedingungen der Frauen und ihrer Familien zu verbessern.

James Shikwati, Kuratoriumsmitglied der Aid by Trade Foundation: „80 Prozent der Agrargüter in Afrika werden von Frauen produziert und dennoch verdienen sie nur 10 Prozent des Einkommens. Die afrikanischen Frauen sind aber nicht nur das Rückgrat der Nahrungsmittelerzeugung, sondern tragen maßgeblich zum Zusammenhalt und Wohlbefinden ganzer Familien bei. Es ist sozio-ökonomisch sinnvoll, sie zu fördern, nachdem Ihnen lange Zeit keine Beachtung geschenkt worden ist.“

Die Beteiligung der Initiative Cotton made in Africa an diesem Projekt wurde durch den Nachfragepartner C&A ermöglicht. Das Modeunternehmen hatte seine Social Media Community in einer Weihnachtsaktion im Dezember 2011 dazu aufgerufen, zwischen drei sozialen Organisationen abzustimmen. CmiA entschied das Voting mit deutlichem Vorsprung für sich und unterstützt mit der Gewinnsumme nun die Frauenkooperativen in Côte d’Ivoire.

Cotton made in Africa hat bereits vier Public Private Partnership Projekte angestoßen, bei denen die Förderung der schulischen Infrastruktur in Subsahara Afrika im Fokus steht. Das Projekt in Côte d’Ivoire ist das erste, das sich explizit der Stärkung von Frauenrechten widmet.

Quelle Text + Foto: Cotton made in Africa (CmiA) / Aid by Trade Foundation

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