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Luxus in der Mode ein fallender Trend – Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung

Laut einer schweizerischen Studie von Markenexperten sollen Luxuslabel wie Hugo Boss und Co. für Konsumenten immer weniger reizvoll werden. Kostspielige Mode und bekannte Markennamen verlieren vor allem im Zuge eines gesellschaftlichen Wandels mit neuem Bewusstsein an Bedeutung.

In der Schweiz wurde eine umfassende Studie der Werbeagentur Y & R veröffentlicht, welche der prestigelastigen Mode keine rosigen Zeiten voraussagt. So wurden Schweizer während der BAV Studie seit 1995 regelmäßig nach ihren Präverenzen in Bezug auf Marken befragt. Dabei verloren Luxusdesigner wie Hugo Boss, Prada, Armani oder Dolce&Gabbana immer mehr an Bedeutung. Die Markenexperten sehen dafür verschiedene Gründe. Diese werden vor allem dem Gesellschaftswandel zugeschrieben. So sollen Moral und Ethik auch bei der Mode immer wichtiger werden. Alleine der Name auf dem Etikette oder hohe Preisklassen sind für Kunden nicht unbedingt ausschlaggebend für einen Kauf.

Der Konsument möchte vor allem Glaubwürdigkeit vorfinden. Je aufgeklärter die Käufer, desto mehr interessieren sie sich für die Hintergründe und das Image einer Modemarke. Das Produkt und dessen Wert zählen mehr als die Marke davor. Luxus ist zwar nach wie vor auch in der Mode gefragt, jedoch scheint er dezenter zu werden. So verbuchen vor allem Uhrenhersteller seit geraumer Zeit höhere Absätze.

Dieser Trend passt letztlich zur stetig steigenden Nachfrage nach ökologisch und fair produzierter Mode. Qualität hat für viele auch etwas mit dem Material selbst und den Bedingungen der Herstellung zu tun. Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland dürfte diese langsame Umorientierung der Gesellschaft für eine aufregende Zeit in der Modebranche sorgen. Der gesamte Artikel zur Markenstudie ist im Beitrag „Die Lust auf puren Luxus schwindet“ auf den Webseiten des Tages Anzeiger aus der Schweiz zu finden.

Text: Monika Zielinski

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