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Globe Hope in Berlin zum Projekt „From Attics to Catwalks“

Die Stadtmission Berlin hat zusammen mit dem finnischen Öko-Label Globe Hope in der Hauptstadt erstmals ein Projekt rund um die Wiederverwertung ungebrauchter Stoffe gestartet. Genau genommen ging es um alte Tischdecken und Gardinen, welche die Berliner zum Zweck der Nachhaltigkeit und Mode spenden konnten. Das Projekt „From Attics to Catwalks“ war ein voller Erfolg und so wurden die Berliner Tischdecken in der Stadtmission Filiale „Komm & Sieh“ am Hauptbahnhof an Globe Hope persönlich übergeben.

Armeija Taschen von Globe Hope
Foto: Globe Hope

Am 25. September 2013 gab es in Berlin finnischen Besuch. Die Designerin und Gründerin von Globe Hope, Seija Lukkala, kam zusammen mit ihrer Managerin, Taru Aalto, nach Deutschland, um die zahlreichen Tischdeckchen-Spenden der Hauptstadtbewohner entgegenzunehmen. Im August wurden die Berliner aufgefordert, ihre Dachböden und Kleiderkisten nach alten und ungenutzten Häckeldeckchen, Servietten und Spitzengardinen zu durchsuchen. Die Stadtmission konnte während dieser kurzfristigen Aktion rund vier Plastiksäcke mit verwertbaren Deckchen und Gardinen bereitstellen. Die Übergabe fand im Café und Second-Hand Laden der Komm & Sieh-Filiale statt. Zuvor zeigte und erklärte der Stadtmission-Leiter Jost Berchner die Arbeit vor Ort für die zahlreichen Bedürftigen und Obdachlosen.

In den Räumlichkeiten wurde natürlich auch viel über die Mode von Globe Hope und deren sozialen Aspekte gesprochen. Seija und ihr Team möchten aus den Tischdecken ihre Taschenkollektion Penttinen verschönern. Nach Schätzung der Designerin könnten aus den Spenden rund 250 Taschen werden. Die Stoffe werden vielleicht auch für Kleidung und andere Accessoires genutzt. Seija hat sich über die Menge und die wunderschönen Spitzenmotive sehr gefreut und mit strahlenden Augen entgegengenommen. Dies war das erste Projekt dieser Art von Globe Hope in Berlin und Deutschland überhaupt. In Finnland wurden hingegen schon mehrere erfolgreiche Spendenaktionen durchgeführt. Die Leute spenden gerne, erzählte Taru. Sie freuen sich, wenn ihre Sachen weiter genutzt werden und etwa als Taschendekor weiterleben.

Globe Hope – ethisch und nachhaltig, weil wiederverwertet

Das Eco-Unternehmen Globe Hope feierte dieses Jahr sein 10-jähriges Jubiläum. Seija Lukkala hat 2003 bereits mit der Upcycling Mode begonnen, weil sie etwas Nachhaltiges und weniger Verschwenderisches schaffen wollte. Aus der Mode für junge und selbstbewusste Kunden ist ein großes Sortiment mit Schmuck, Taschen, Schuhen und jährlich zwei Kollektionen für Damen und Herren geworden. Dabei stammt fast alles aus alten und ungebrauchten Materialien. Globe Hope verwendet vor allem Stoffe vom Militär, weil sie qualitativ sehr hochwertig und robust sind. Von diesen Stoffen gibt es einfach jede Menge. Nur die Bio-Baumwolle für die Shirts ist Neuware. Sie würden auch für die T-Shirts alte Stoffe nehmen, wenn sie welche fänden, die qualitativ hochwertig genug sind, erklärte Taru Aalto.

Die Wiederverwertung von alten Stoffen ist für Globe Hope ein essentieller Schritt in die Nachhaltigkeit und den ethischen wie ökologischen Handel. Für bereits vorhandene Stoffe müssen kein Wasser verschwendet, keine neue Baumwolle angebaut und keine Farbstoffe verwendet werden. Restbestände von Fabriken oder alte Vintage-Stoffe bieten heute genug Möglichkeiten. „Es ist nicht so, dass es keine Ideen für die spezielle Stoffe gibt, sondern, dass es zu viele Ideen gibt und man sich für Kreationen und Entwürfe entscheiden muss“, erklärt Seija in Bezug auf ihre Arbeit und Auswahl als Designerin.

Für die Zukunft wünscht sich Globe Hope natürlich einen stetigen Erfolg und würde sich über eine weitere Entwicklung mit solcherlei Projekten wie „From Attics to Catwalks“ freuen. Nach Skandinavien ist Deutschland der nächste große Kundenmarkt für das Unternehmen. Die Tischdecken und deren Geschichten nehmen sie nun nach Finnland und lassen sie erneut aufleben. Somit gewinnt diese Art der Mode an ganz viel Herz.

Weitere Informationen und Online-Shop unter www.globehope.com

Text: Monika Zielinski
 

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