(Anzeige)

4. Trendstudie zum ethischen Konsum: Umwelt und Soziales spielen eine immer größere Rolle

„Bio“, „Fairtrade“ und „Nachhaltig“ sind Schlagworte, die in den letzten Jahren beim Einkaufen immer häufiger ins Auge stechen und auch wenn vielleicht nicht jedes damit beworbene Produkt wirklich fair und umweltfreundlich hergestellt ist, so ist dies dennoch ein gutes Zeichen für einen Wandel in der Gesellschaft. Für immer mehr Menschen ist Geiz nämlich nicht mehr einfach Geil, sondern sie achten beim Kauf von Waren und Dienstleistungen auch auf ethische Kriterien wie faire Arbeitsbedingungen. Belegt wird dies auch durch die Kernergebnisse der vierten Otto Group Trendstudie zum ethischen Konsum „Lebensqualität – Konsumethik zwischen persönlichem Vorteil und sozialer Verantwortung“.

Grafik: Entwicklung der Konsumethik von 2009 bis 2013

Von der Nische hat sich diese Einstellung mittlerweile sogar zum Mainstream entwickelt, denn erstmals geben mehr als die Hälfte der befragten Verbraucher, nämlich 56 Prozent, an, häufig Produkte zu kaufen, die im Hinblick auf Umwelt- und Sozialstandards korrekt hergestellt sind. In den vergangenen vier Jahren hat sich dieser Wert damit mehr als verdoppelt. Dies ist ein zentrales Ergebnis der Otto Group Trendstudie zum ethischen Konsum, einer repräsentativen Untersuchung, die das Hamburger Trendbüro in diesem Jahr bereits zum vierten Mal im Auftrag des internationalen Handels- und Dienstleistungsunternehmens erstellt hat.

Die wichtigsten Ergebnisse der 4. Trendstudie zum ethischen Konsum sind:

  • Mit 56% der befragten Verbraucher kauft erstmals mehr als die Hälfte häufig Produkte, die ethisch korrekt hergestellt sind (2011: 41%, 2009: 26%).
     
  • Konsumethik bedeutet nicht mehr „nur“ ökologisch und erstmals ist die Bereitschaft, für Bio-Produkte auch etwas mehr Geld auszugeben, zürckgegangen. In 2013 gaben dies 77% an. (2011: 82%, 2009: 75%, 2007: 67%). Im Gegenzug werden Aspekte wie beispielsweise regionale Herstellung werden wichtiger.
     
  • Der am wichtigsten bewertete Faktor ist das „Soziale“: 92% stimmen der Aussage zu, dass ethischer Konsum für sie bedeutet, Produkte zu kaufen, bei deren Herstellung auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen geachtet wird.
     
  • Die Bedeutung sozialer Aspekte wird insbesondere im Hinblick auf die Lebensqualität verdeutlicht:
     
    • 97% der Befragten sind der Meinung, dass Unternehmen dazu beitragen können, die eigene Lebensqualität zu erhöhen, wenn im Rahmen der Herstellung auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen geachtet wird und Mitarbeiter fair behandelt werden. Ebenfalls fast alle Befragten (95%) stimmen der Aussage zu, dass dies zudem geschieht, wenn ein Unternehmen Zulieferer und Produktionsstätten stärker kontrolliert und auf die Einhaltung von Arbeitsstandards achtet.
       
    • 60% der Befragten kaufen ethisch korrekte Produkte, weil sie die eigene Lebensqualität erhöhen, mit 83% tut die Mehrheit dies aber vor allem um die die Lebensqualität anderer zu erhöhen.
       
  • Medien und Nichtregierungsorganisation (Umweltverbände, etc.) werden als Impulsgeber für ethischen Konsum bedeutsamer: 22% sind der Meinung, dass Medien/NGOs die zentralen Impulse setzen sollten, um das Thema Konsumethik für die Menschen attraktiver zu machen (2011: 19%, 2009: 12%).

Grafik: Unternehmen und Lebensqualität

Die sich wandelnde Einstellung der Verbraucher stellen viele Unternehmen vor Herausforderungen, bieten aber zugleich auch Chancen. Firmen haben mit ihrem Handeln die Möglichkeit, die Lebensqualität ihrer Kunden zu steigern, indem sie Konsumentenwohlbefinden durch sorgenfreien Konsum ermöglichen und hierfür vor allem soziale Aspekte berücksichtigen. Der für den Multichannel-Handel zuständige Konzern-Vorstand der Otto Group, Dr. Timm Homann: „Die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, dass viele Handelsunternehmen in diesem Bereich großen Herausforderungen gegenüberstehen – nicht nur in den Ländern, wo die Waren hergestellt werden, sondern auch hier in Deutschland, etwa beim Thema Bezahlung und Tarifbindung. Hier zahlt sich aus, dass die Otto Group mit ihrem tief verankerten Wertegerüst gut aufgestellt ist.“

Der Vorstandsvorsitzende der Otto Group, Hans-Otto Schrader, betont die Wichtigkeit, Nachhaltigkeit von innen heraus zu leben: „Aus Tradition messen wir bei der Otto Group Werten wie Nachhaltigkeit und dem fairen Umgang mit Mitarbeitern einen hohen Stellenwert bei. Diesen Anspruch wollen wir auch in einem hochintensiven Wettbewerbsumfeld beibehalten und haben uns mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie bis 2020 ehrgeizige Ziele gesetzt.“

Die aktuelle Trendstudie zum ethischen Konsum „Lebensqualität – Konsumethik zwischen persönlichem Vorteil und sozialer Verantwortung“ ist nach den Jahren 2007, 2009 und 2011 die inzwischen vierte Studie der Reihe und hat sich zu einem bedeutenden Instrument im gesellschaftlichen Dialog über dieses Thema etabliert. Dazu hat das Hamburger Trendbüro eine repräsentative Befragung von Verbrauchern im Alter von 16 bis 74 Jahren von TNS Infratest durchfphren lassen. Darüber hinaus flossen Experteninterviews in die Ergebnisse ein.

Die Otto Group Trendstudie ist online unter www.ottogroup.com/trendstudie abrufbar.

Grafiken: Otto Group
 

Das könnte Dich auch interessieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*

*

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung (selbstverständlich ohne Namen) unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.

Schließen