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Berlin Fashion Week: Kleine und große Highlights der grünen Messen

Im Rahmen der Berlin Fashion Week konnte man auf den nachhaltigen Messen Ethical Fashion Show und Greenshowroom nicht nur auf die neuesten Sommertrends für 2015 treffen, sondern auch interessante Designer und Label entdecken. Einige kleine und große Highlights in den Bereichen Accessoires und Fashion werden nun zusammengefasst.

Accessoires mit Stil und Herz

PAPPUP Sonnenbrille AgentNachhaltige Accessoires zeichnen sich häufig durch kreative Designs oder ungewöhnliche Materialien aus. Auf der Ethical Fashion Show gab es im Juli beispielsweise UV-Sonnenbrillen von Papp-up aus Berlin zu sehen. Dabei handelt es sich um ein sehr leichtes Gestell aus einem Pappematerial, welches von Cantemir Gheorghiu in simpler Form bereits 2010 entwickelt wurde. Der Weg zur alternativen Sonnenbrille folgte ein paar Jahre später und heute sieht man den coolen Modellen erst auf den zweiten Blick an, dass die super leicht, super platzsparend und super umweltfreundlich sind.

Slowers EspadrillesAus Spanien sind die Espadrilles bereits vor einiger Zeit auch hier heimisch und letztlich zum Trend geworden. Die leichten und bequemen Sommerschuhe lassen sich sogar gänzlich eco-fair herstellen. Das zeigte Slowers aus Spanien mit lässigen bis schicken Modellen aus Bio-Baumwolle. Von María Ripollés Milián in 2012 gegründet, soll damit auf eine neue „Gangart“ im Leben mit mehr Ruhe, Genuss und Wertschätzung der umgebenen Natur aufmerksam gemacht werden. Natürlicher ist fast nur Barfuß.

AYASSE AccessoiresEin Luxus-Label mit glitzernden oder edlen Halsbändern, Taschen und Leinen für Hunde wurde hingegen im Greenshowroom präsentiert. 2011 begann Philipp Ayasse mit seiner Eco-Kollektion für den treuen Vierbeiner und heute entwirft das Label unter dem Namen AYASSE auch die passenden Accessoires für Herrchen und Frauchen. Fischleder prägt dabei die exklusive Optik der edlen Stücke und wird überwiegend von Hand in Deutschland verarbeitet.

Eco-Fashion für den besonderen Auftritt

Im Greenshowroom wurden zudem tolle Abendroben gezeigt, deren Wertigkeit nicht alleine am avantgardistischen Design festzumachen ist, sondern auch an der Wahl der Rohstoffe und der Art der Verarbeitung. Bei Farrah Floyd gab es eigenwillige geometrische Formen zu sehen. Die Kleider des 2012 gegründeten Eco-Labels von Bojana Dra?a aus Berlin werden nach dem Zero-Waste Prinzip hergestellt. Somit werden selbst kleinste Stoffstücke zu ausdrucksstarken Kreationen zusammengesetzt.

Lionel MorinVon Lionel Morin aus Frankreich wurden hingegen tolle Showkleider ausgestellt, welche durch die Verwendung von technischen Materialien oder Restbeständen ihren Look erhielten. Der engagierte Designer hat bereits an diversen Nachwuchspreisen teilgenommen. Seine Entwürfe stellt er so umweltschonend wie möglich her und lässt sie anschließend die Laufstege erobern.

IndrickaWeniger glamourös, aber dennoch sehenswert, war die Kollektion von Indricka auf der Ethical Fashion Show. Das indische Label wurde erst 2013 von Vijiya Dewan gegründet und bringt den farbenfrohen India-Style nach Europa. Hergestellt aus Biobaumwolle und MicroModal aus Buche, bietet das junge Label eco-faire Streetwear für Liebhaber des Ethno-Styles. In Indien wird ein Großteil der nachhaltigen Baumwolle angebaut und auch zu Kleidung vernäht. Warum dann nicht ein Label, welches von dort stammt und auch die kulturellen Wurzeln in den Modestil einfließen lässt?

Text: Monika Zielinski / Fotos: Ethical Fashion Show/Greenshowromm Juli 2014

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