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Cotton made in Africa (CmiA)

Die von der Aid by Trade Foundation ins Leben gerufene Initiative „Cotton made in Africa (CmiA)“ soll durch den Handel mit Baumwolle mit dem hohen ökologischen und sozialen Standards Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Anstelle von einseitiger Entwicklungshilfe wurde ein Zusammenschluß von internationalen Textilunternehmen aufgebaut, die die von afrikanischen Kleinbauern nachhaltig erzeugte Baumwolle gezielt für den Weltmarkt einkaufen und weiterverarbeiten. Und dieser Gedanke kommt an, denn während im Jahr 2010 rund zehn Millionen Textilien aus Cotton made in Africa in den Handel kamen, waren es in 2011 weltweit schon rund 15 Millionen in diesem Jahr rechnet die Initiative bereits mit 20 Millionen Teilen. Davon profitieren die rund 420.000 teilnehmenden Kleinbauern in Burkina Faso, Benin, Sambia, Côte d’Ivoire, Mosambik und Malawi.

Aid by Trade Foundation - Cotton made in Africa
Logos: © Aid by Trade Foundation

Besonders wichtig ist für Cotton made in Africa neben dem ganzheitlichen Programm zur Armutsbekämpfung und Umweltschutz die Tatsache, dass die teilnehmenden Kleinbauern als gleichwertige Partner betrachtet werden. In Schulungen lernen die Kleinbauern moderne und effiziente Anbaumethoden mit einem möglichst geringen Pestizideinsatz kennen, die ihnen helfen, die Qualität ihrer Baumwolle zu verbessern und höhere Ernteerträge zu erzielen. Der Absatz der Baumwolle wird dabei durch den Aufbau einer wachsenden Nachfrageallianz gesichert. Darüber hinaus wird in die schulische Infrastruktur investiert und die beteiligten Familien erhalten Rückführungen aus den Lizenzeinnahmen der Initiative. Cotton made in Africa verbessert so die Lebensbedingungen von mehr als zwei Millionen Menschen in den oben genannten afrikanischen Staaten.

Gegründet wurde die Initiative „Cotton made in Africa“ im Jahr 2005 von Michael Otto, Unternehmer und Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group, in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und in Partnerschaft mit anderen Organisationen und Unternehmen, wie der Welthungerhilfe, dem World Wide Fund for Nature (WWF), dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Bill & Melinda Gates Foundation.

Cotton made in Africa
Foto: © Aid by Trade Foundation

An der Nachfrageallianz sind aktuell über 20 Unternehmen beteiligt, darunter große Marken wie Puma, C&A, Tom Tailor, die Rewe Group, Tchibo und die Otto Group. Auch für sie ist die Kooperation mit Cotton made in Africa von Vorteil: Für eine Lizenzgebühr erhalten sie Baumwolle mit sozialem Mehrwert zu Marktpreisen, denn Cotton made in Africa verzichtet auf künstliche Preiserhöhungen oder Subventionen. Die Unternehmen können so etwas Gutes tun und dem Wunsch vieler Konsumenten nach nachhaltig produzierten Artikeln entsprechen. Derzeit werden von den verschiedenen Herstellern Mode- und Heimtextilien aus der nachhaltigen Baumwolle angeboten.

Weitere Informationen zur Initiative unter www.cottonmadeinafrica.org

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